Gesund, lecker und schnell soll es sein 🤔 das ist realistisch betrachtet vielleicht beim ersten Kind noch möglich, mit zweiten aber nicht so wirklich.
Ich hab von Anfang an darauf geachtet dass wir wenig und nur natürliche Süße, meist reife Bananen genommen haben.
Die ersten 1000Tage prägen das Kind sehr und da zählt auch die Schwangerschaft mit rein. Ich hatte Schwangerschafts Diabetes und dementsprechend auch mehr Disziplin mich in der Schwangerschaft sehr gesund zu ernähren.
Ich hätte mit Beikost damals vielleicht etwas achtsamer bezüglich Fett sein sollen, dann würde meine vielleicht nicht immer nur Brötchen mit Majo essen wollen. Aber ganz ehrlich, ich bin im großen und ganzen zufrieden damit wie es läuft. Solange sie ihr Obst und Gemüse auch isst, kann sie auch Süßes essen oder Cornflakes oder Weizenbrötchen mit Majo. Whatever.
Little C war kein einfaches Baby und kein einfaches Kleinkind. Brei wurde komplett verweigert außer ein bisschen Obstbrei. Dem Baby gegen seinen Willen den Breilöffel in den Mund zu stopfen wollte ich einfach nicht. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Baby sich gegen sein eigenes Überleben so sträubt. Überall hieß es, die Muttermilch würde nicht ausreichen und das Baby würde Mangel ernährt werden.
Ich beschäftige mich also mit dem Thema, stieß auf BWL, las Artikel im Internet, Bücher über BWL, holte mir die Meinung von Hebamme und Kinderärztin ein.
Die Aussage der Ärztin war: ~ Solange sich ihr Kind weiter so super entwickelt und so gut genährt ist, können sie weiter stillen. Der einzige Grund jetzt mit Brei anzufangen ist, damit das Baby mit Allergenen in Kontakt kommt. Ob sie das jetzt allerdings mit Brei machen oder dem Kind weich gekochtes Gemüse in die Hand drücken ist völlig egal, denn die Menge ist völlig irrelevant. Hauptsache es hat Kontakt zum Essen. Manche Babys mögen auch einfach keinen Brei. Das ist einfach so
Die Aussage beruhigte mich ungemein und es war der richtige Weg gewesen von Anfang an das Thema Essen so entspannt anzugehen. Letztendlich stillte ich fast komplett das erste Lebensjahr ausschließlich, dass muss ich am der Stelle auch erwähnen. Solange eben wie die Natur auch dafür sorgt dass das Baby komplett mit allem wichtigen versorgt wird. Danach wurde ihr Essen kontinuierlich und mit der Zeit von ganz alleine mehr. Später sollte sich dann auch herausstellen warum es das beste war, was ich für meine Tochter tun konnte